ICH, Fotograf?

1990 irgendwo geboren und lebt seit 1997 in Berlin. Wird im Zuge der Hartz IV-Reformen vom JobCenter an ein Theater zwangsversteigert, weil er Filmemacher werden will und Theater "so ähnlich sei". Kurze Zeit später absolviert er eine Art Filmregie-Studium an einer anarchistisch-subversiven FILMSCHULE. Alle seine Kurzfilme erreichen eine nationale Festival-Auswertung, ohne jedoch prämiert zu werden. Daher ruft sein kontroversester Film DAS LEBEN zum kollektiven Selbstmord auf und läuft auf irgendeinem Festival als Vorfilm zu einem total bekannten Hollywoodfilm. Es folgen eine Kameraassistenz bei einem unbekannten Dokumentar-TV-Film und eine 1-jährige Assistenz bei einem richtigen Diplom-Kommunikationsdesigner. Danach widmet sich PATRYK WITT der Fotografie, Anfangs mit dem Anspruch Filme mit weniger Sprache zu erzählen. Nach einigen Assistenzen bei mehr oder weniger erfolgreichen Fotografen, und einigen Jahren des Ausprobierens (Architektur, Mode und andere tote Dinge), kehrt er als freiberuflicher Schauspieler-, Stand- und Theaterfotograf zu Film und Theater zurück. Seit 2011 beteiligt er sich bei Kunstaktionen eines nicht näher definierten THINK-TANKS FÜR MENSCHENRECHTE. Eines der Filmprojekte zum Thema Nahrungsmittelspekulation erhält 2012 einen richtig unwichtigen Filmpreis und eine Strafanzeige einer wirklich großen DEUTSCHEN BANK. Das von PATRYK WITT geleitete Fotoprojekt MADE IN GERMANY (zusammen mit Schülern einer Berliner Oberschule) wird auf der 7. BIENNALE (oder war es Viennale?) im Rahmen einer politischen Kunstaktion gegen einen kleinen und bedeutenden RÜSTUNGSKONZERN veröffentlicht. Seit 2013 hin und wieder (aber manchmal auch nicht) im Einsatz für eine "Wir - wollen - auch - mal - wieder - regieren - Bundestagspartei". 2014 gründet PATRYK WITT eine "Lasst - uns - die - Welt - retten - und - alles - wird - rosa - Organisation", um mit Jugendlichen politische Aktionen zu realisieren. Spaßeshalber (und nicht wie vermutet wird, aus finanziellen Gründen) bleibt er aber weiterhin der Fotografie treu und versucht in Zukunft verstärkt auf historischen Kameras (die mit Film drin) zu fotografieren, um langfristig dem Pixelschubser-Dasein zu entkommen.